Kalte Füße? Halsschmerzen?

Bei einem Temperatursturz um rund 10 Grad kann so etwas leicht passieren!

Nein, nicht wirklich. Es ist immer noch gut warm, genau richtig zum barfuß laufen, aber ich hatte ja „Wolle“ versprochen – obwohl momentan meine Aufmerksamkeit samt Kamera fast ganz den Tieren im Garten gilt, wie unschwer zu erkennen ist.

Sockenleiter

Hier aber erst einmal von oben nach unten 2x Herrensocken, die obersten auf der Leiter sogar mal aus geschenkter Kaufwolle, die Wolle für die blauen-grünen und die weinrot-grau-weiß-schwarzen Damensocken hatte ich selbst gefärbt, alle toe-up mit Mustervariationen. Socken im Sommer gescheit zu fotografieren ist irgendwie……schwierig.
Dann noch einer der Webschals, die im Winter fertig wurden. Eine Mischung aus Merino-Seide-Baumwolle. Alf döst derweil unter einem Johannisbeerbusch. Es geht ihm nach der Zahn-OP inzwischen viel besser, aber er hatte doch daran zu knacken. Jetzt weiß er, wie man auch mit nur noch wenigen Kuchenzähnen futtern kann.

Diesen hübschen, recht großen, grün-metallic farbenen Käfer, mit einer markanten Zeichnung auf den Flügeln und Fühlern ähnlich denen des Maikäfers, entdeckte ich dieser Tage auf einem Blatte der Herbstanemonen. Ich war so begeistert, hatte jedoch keinen Schimmer, was für ein Tierchen ich da vor mir hatte. Nachlesen ergab, dass es sich um einen mittlerweile sogar selten gewordenen Rosenkäfer handelt. Freut mich, dass es ihm hier scheinbar gut geht.

Welcher Käfer ist das?

Und wie ich schon einmal erwähnte, brüten die Trauerschnäpper tatsächlich vor unserer Haustür – genauer gesagt, hat es sich schon ausgebrütet und sie sind schon dabei, ihre Jungen fleißig zu füttern.

Gerade gelandet, schauen, ob das große schwarze Auge auf Distanz bleibt…..

Trauerschnäpper wartet

zur Sicherheit Blickkontakt halten, man weiß ja nie, …..

Trauerschnäpper schaut

dann schnell rein (ein Mordsgezeter!!), Futter abliefern, …..

Trauerschnäpper rein
und wieder raus und nicht vergessen, den Müll mitzunehmen.

Trauerschnäpper raus
Ich könnte stundenlang zuschauen.

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Barpfotiger Gartenhelfer ohne Skrupel

wordless wednesday

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Fressen und gefressen werden

….ein ewiger Kreislauf, genauso wie wachsen und welken.
Aus einem kleinen Ästchen, vor vielleicht 4 Jahren irgendwo am Wegrand abgezwickt, ist inzwischen dieser wilde Rosenbusch aufgewachsen. Etwas hilfesuchend schlingt er sich hie und da um die alten Weide, oder ich helfe mal nach. Eine hübsche, wenn auch ganz einfache Rose, an der die Läuse, im Gegensatz zu ihren edleren Schwestern, kein sonderliches Interesse hatten. Zur Blüte und noch jetzt ist sie Treffpunkt und Futterquelle.

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Ich beobachte immer wieder – liest man, beschäftigt man sich intensiver mit bislang als weniger interessant erachteten Dingen, fallen sie einem mit einem Mal ständig auf!
Welche werden weniger, welche haben sich scheinbar explosionsartig vermehrt, welche sind (für mein Auge) „neu“ im Garten? Insekten.
Mir war die Vielfalt, obwohl hier seit jeher schon früh mit den Kindern jedes Getier betrachtet wird, nicht wirklich bewusst. Alle lassen sich gar nicht im Bild festhalten, besonders die ganz kleinen Falter sind so flink und oft genug ist auch eine Kamera nicht zur Hand. Endlich sehe ich wieder mehr Wildbienen und langsam erinnern sich auch die Wespen, wo sich doch so gut neue Nester bauen lassen. Die Hornisse, nicht „gefährlicher“ als eine Wespe,  hatte sich ins Wohnzimmer verflogen und wurde fachfrauisch vom Kind wieder in die Freiheit entlassen.

Aber dann gibt es halt auch die Flexitarier im Garten, die im Akkord für ihren ständig nach Nachschub krakeelenden Nachwuchs Futter heranschleppen müssen, und sich selbst zumindest mal schnell am ganzjährig geöffneten „fly-in“ ein paar Sonnenblumenkerne einwerfen können.

Spock

Spock

Die gerade gereiften und im oberen Luftraum schon fast komplett verputzten Kirschen scheinen dem Buntspecht tatsächlich auch zu schmecken. Ich hatte mich gefragt, was er hier so anziehend findet, dass er rege zwischen Nachbars Wäldchen und unserem Garten hin und her pendelt, und tatsächlich stehen Kirschen wohl recht weit oben auf seiner Leibspeisen-Liste….und „gelegentlich auch Eier und Jungvögel“!

Alle haben jetzt Junge, auch die ganz kleinen Vögel. Das Rotkehlchen ist derart angstlos, fast schon zutraulich, wenn es darum geht, Würmchen aus der frisch gelockerten Erde zu suchen, und Haferflocken gehen als schneller Snack auch mal. Der Zaunkönig hat, wie vermutet, mit seiner Familie die, wie heißt es beim NABU, „geduldete wilde Ecke im Garten“ bezogen, scheint aber gegen den täglichen Besuch der Meisen auch nichts einzuwenden zu haben. Und die Trauerschnäpper haben tatsächlich ihre Kinderstube vor unserer Haustür eingerichtet und sind mittlerweile dabei kleine Insekten herbei zu schaffen. Ob wir die Jungen mal zu Gesicht bekommen?!

Ansonsten sind auch für uns menschliche Gartenbewohner die Ruhezeiten rar. Jahreszeit und weiterhin Umbau geben den Rhythmus vor. Dazwischen nochmal ein letzter Blick auf die endlich immer magerer werdende Wiese, bevor gemäht wird.

Demnächst gibt es auch wieder einmal wollige Berichte aus dem Außenbezirk…..

 

 

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Wo sonst?!

bin im garten

wordless wednesday

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Garten und Weben-vorwiegend Grün

Bei dem Wetter sprießt das Grün, es wächst – ach, wuchert geradezu im Garten, dass man vor lauter Schnittlauch den Alf nicht mehr findet.

Vor einiger Zeit schon, nach den gefühlten wochenlangen Eisheiligen, ist endlich auch bei den kleinen Setzlingen und Samen Frühling und Wachsen angekommen – und seitdem gibt es kein Halten mehr.
Beet 1: dicke Bohnen, Mairübchen (schon auf) und nun Buschbohnen, Salate, Radieschen und ein paar Kräuter, Zuckerschoten. Zwischendrin tauchen immer wieder mal Mohn und Ringelblumen auf. Sorgen für Farbe im Grün!
Die krausköpfigen Salate hatte ich im zeitigen Frühjahr beim Vorbereiten der Beete als autonome Neusaat entdeckt und gleich in wachstumsfreundlichere Umgebung gepflanzt. Gärtnern ohne Neukauf, sehr gut!!

Mairübchen

Die Mairübchen hatte ich zum ersten Mal probiert. Nicht zu groß, lecker! Die kommen nächstes Jahr wieder ins Beet.
Dem armen Alf, 15 Jahre am heutigen Tag, mussten letzter Tage drei Zähne gezogen werden, ganz fit ist er noch nicht wieder.

Im Beet 4 sind dieses Jahr Kartoffeln. 3 verschiedene Sorten (dazu demnächst mehr).
Die Erdbeeren hatte ich reichlich spät rigoros ausgedünnt und in das 2. Beet gepflanzt – haben sie mir etwas übel genommen und schmollen jetzt, gerade mal 2 Hände voll Früchtchen, ok, ok.
In Beet Nr. 3 schlagen sich frühe und späte Möhrchen unter Obacht von Zwiebeln und nachdem ich endlich Möhrengrün(chen) von Unkraut unterscheiden konnte, wurde ganz vorsichtig das ungeliebte Grünzeugs gezupft und die Mini-Möhren mit etwas Grasschnitt gemulcht.

 

Im gleichen Beet kommen auch Pastinaken und rote Bete. Die meisten Kohlrabi sind dem Hunger von Amsel & Co. auf erstes zartes Grünzeug nach der Winterpause zum Opfer gefallen, na denn, Hauptsache es hat geschmeckt. Danach hatten wir die erste Zeit dann doch Gemüsenetze über einen Teil der Beete gelegt. Inzwischen sind Vogel-Appetit und Blattgemüseangebot ausgeglichen.
Ganz am Rand wächst Knoblauch, den ich schon im Herbst gesteckt hatte, da bin ich besonders gespannt, weil 1. Versuch.

Anderes Terrain aber ebenfalls überwiegend grün und zudem auch in den letzten Wochen dran gearbeitet: eine neue Kette mit unserer 3`er Webgruppe geschärt und zu weben begonnen – Tischsets in Kettrips, gefällt uns und man kann so schön mit dem Muster spielen.

 

 

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