Aniswaffeln

Neujährchen, Eiserkuchen, Rullerkes, Krull- oder auch Krüllkuchen – je nach Landstrich namentlich „eingemeindet“ aber in jedem Fall hauchdünn-knusprig-krachend-lecker.

Ursprünglich kommt dieses Gebäck wohl aus nördlichen Gefilden, vielleicht hat es daher den relativ kurzen Weg bis zu uns ins Münsterland gefunden.

Das Rezept ist ein Andenken an unseren lieben uralten Nachbarn, der uns damals in so viele fast vergessene Fähigkeiten eingeführt hat (Suurmoos Pott I und Teil II, Korbflechten I und Teil II, Wassergraben uvm.).

Aniswaffeln

500 g Mehl
250 g Kandis
200 g Butter
1 Ei
Vanille
3/4 l Wasser
1 Tüte Aniskörner

Kandis im Wasser auflösen. Butter langsam schmelzen lassen.
Nach dem Abkühlen alle Zutaten zusammenmischen, glatt rühren und den Teig 1 Tag im Kühlschrank stehen lassen.
Wenn die Hörnchen zu dick sind noch etwas Wasser zugeben.

Nachbars Originalrezept lässt sich auch mit gemahlenem Kardamom oder Zimt variieren, aufgerollt mit Sahne oder Vanilleeis füllen. Wir knabbern sie allerdings am liebsten einfach nur so zum Tee.

Obwohl sich die Knusperwaffeln sehr gut in einer Blechdose aufheben lassen, ist die große Portion doch kurzfristig über die Tage von uns vieren restlos weggefuttert worden.

Flach lassen sich die Waffeln gut verpackt auch prima an Familie oder Freunde verschicken. Hier ist nach den Feiertagen allerdings dann das ganze Waffeleisen mit der Tochter weitergereist, damit jetzt auch im Norden leckere Aniswaffeln gebacken werden können.

2 Kommentare zu „Aniswaffeln

  1. Hmmm… sieht das appetitlich aus. Anis ist zwar nicht mein Ding, aber man könnte den Teig – wie schon erwähnt – auch anders würzen. Jedenfalls eine schöne Idee zum Tee.

  2. Oh die lernte ich auch hier flach kennen und bei Nachbarin vom Freund in Leer probiert, dann aufgerollt, wirklich sehr lecker!!

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