Viel zu tun

Im Moment schein die Zeit wieder zu fliegen und Dinge nehmen Fahrt auf – da hilft zwischendurch schlicht abbremsen, fokussieren, sortieren (A-B-C-D sage ich nur!) und schon verbleibt das Wichtige auf dem Plan, währen Firlefanz unter den Tisch fällt….ok, ein bisschen Firlefanz darf´s schon noch sein.Die vergangenen Wochen, wenn freie Zeit und Außentemperaturen möglichst kompatibel waren, war Garten angesagt. Nachdem die Beete vom groben Wildgewächs befreit und umgegraben waren, rückte ich der Brennnessel-Hecke ringsherum zu Leibe. Die Ernte wurde direkt zur weiteren Pflanzen nährenden Verwendung angesetzt.
Dort, wo sich Alf noch schläfrig gebieterisch auf der warmen Erde fletzt, sprießen mittlerweile Mairübchen, Radieschen und Salat. Später sollen dort die Buschbohnen wachsen.

So leer und karg der Gemüsegarten hier noch dreinblickt, so sehr sprosst und grünt es inzwischen……obwohl teilweise schon gleich von kleinen, hungrigen Krepeln weggefuttert, jetzt aber (hoffentlich) mit Gemüsenetzen einigermaßen gesichert.
Gleichzeitig singen und kringeln sich Klettenlabkraut, Quecke, Girsch & Co. an anderen Stellen durch die Rabatten – jaja, ich komm ja schon!
Auch die Wolligen im Hintergrund haben seit einiger Zeit ihren alljährlichen Frisörbesuch hinter sich – anstrengende Tätigkeit, für alle Beteiligten.Dieser Winzling lässt sich die von den Vögeln übriggelassenen Haferflocken zum Frühstück schmecken – Mahlzeit!
Derweil probiere ich immer wieder mal neue Brotrezepturen aus. Diesmal mit Dinkel-Sauerteig, lecker!Neben den andauernden Umbauarbeiten fordern Familienfestivitäten gerade Aufmerksamkeit und Einsatz. Immer wieder mal eine nette Gelegenheit, sich über Niederrhein-Ruhrgebiet-Münsterland-Neuigkeiten auszutauschen.
Woll-Neuigkeiten dann in der nächsten Woche……

Über olann

Leben in der Natur heißt leben mit der Natur. Tiere, Wiese, Garten, Selbstversorgung, spielen mit Bildern und Worten. Mit anderen kreativen Menschen im Austausch sein, gegenseitig textiles und handwerkliches Wissen austauschen, lernen, Anregungen geben und immer wieder über den Tellerrand schauen.
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13 Antworten zu Viel zu tun

  1. Judy schreibt:

    Dear Birgitt,
    It’s always so peaceful to sit and read your posts. I so enjoy seeing your photos of your gardens, your cats, and your fiber work. Thanks for sharing!

  2. Frau nima schreibt:

    Alf weißt das Leben zu genießen – aber du auch, zumindest genieße ich es immer sehr deine Beiträge zu lesen. Das Brot sieht sehr sehr gut aus – ich finde es geht nix über frisches, selbst gebackenes Brot ♥

    Alles Liebe nima

    • olann schreibt:

      Katzen-la dolce vita!!
      Neuerdings liegt er in/auf einem Pflanzkübel, unter dem sich Dahlien mühsam ihren Weg nach oben suchen :oD

  3. jahreszeitenbriefe schreibt:

    Da komme ich doch gerade richtig, hier darf ich ja mal wieder kommentieren. So schöne Posts… Der Osterpost von der Schottlandwanderung der Mädchen, wie toll… Das ist ein Erlebnis fürs Leben. Herzliche Grüße Ghislana

    • olann schreibt:

      Da, wo das Land samt Landschaft einfach noch urig und sich selbst überlassen sein darf, zieht es uns alle immer gern hin. Vlt. klappt es für meine Mann und mich dieses Jahr auch einmal wieder.

  4. Centi schreibt:

    Hm, ich schrieb soeben Bewunderndes über Garten, Maus und Kater… aber irgendwie scheint es abhanden gekommen zu sein. Na ja, ich komme wieder!

  5. Centi schreibt:

    Oh, der Kater hat es aber gemütlich! Ich nenne nur einen Balkon mein eigen, den ich vor lauter Begeisterung wohl etwas zu früh „bepflanzt“ habe… in erster Linie nenne ich jetzt ertrunkene und erfrorene Sämlinge mein eigen. 😉
    Die Maus ist auch süß! Hoffentlich ist sie schneller als der Kater. 🙂

    • olann schreibt:

      Ja, das ist sie :o)
      Alf ist schon ein Kater-Opa und freut sich über seinen tgl. mäßig (weil sonst rückwärtsfutternd), aber dafür öfter gefüllten Seniorenteller. Und auch Speedy ist versehrt und lange nicht mehr so flink, wie als Kleinkatze.
      Die Regenmassen im Süddeutschen sind wirklich verheerend, wir blieben bislang verschont. Wo es nun zumindest wärmer ist lohnt sich nachsäen bestimmt nochmal.

  6. Claudia schreibt:

    Liebe Birgit,
    ja, nun sit die Zeit, wo es rund geht im Garten :O) Herrliche Bilder hast Du gemacht, vom leckeren, frischen Brot, vom Winzling und vom nahrhaften Brennesselsud!
    Ich wünsche Dir einen guten Start in eine wunderschöne neue Woche!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

    • olann schreibt:

      Ja Claudia, endlich Summen die Hummeln in den dicken Bohnen-Blüten, die Kartoffeln ackern sich aus der Erde und das Möhrengrün kann ich (fast) sofort vom umgebenden Wildwuchs unterscheiden :oD

  7. Birgitt schreibt:

    …dein Brot sieht sehr lecker aus, liebe Birgit,
    und ja, im Garten geht es jetzt richtig los…macht aber Spaß…und Freude, wenn alles gut gedeiht…

    wünsche dir ein schönes Wochenende,
    liebe Grüße Birgitt

    • olann schreibt:

      Besonders die Amseln und Singdrossel, die ihre Jungen im Garten aufziehen, haben die ersten Kohlrabi- und Pastinaken-Sprösslinge gefuttert, aber man kann ja schnell nachsäen. Inzwischen kommt auch immer mehr aus dem Boden, soll wohl für alle reichen.

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