Ich ziehe um!

Now you can find me here!

Ab jetzt findet ihr mich hier.

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 this and still more.

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Pilze …


… aus Holz sprießen nun überall im Garten!

PilzeDiese kleinen und großen hölzernen Fungi haben unsere Kinder aus Ästen von Birke, Kirschbaum und Eukalyptus gedrechselt. Das Ausgangsmaterial, Baumschnitt und eine eingegangene Kübelpflanze, haben sie sich aus den Holzvorräten zusammen gesucht.

FalterEinen gut getarnten Falter haben wir beim Aufstellen leider aus seinem Versteck vertrieben.

???????????????????????????????Außerdem haben die Kinder einen Messergriff erneuert, einen Stopfen für eine
Flasche vorbereitet, einen Kerzenständer (die Bohrung für die Kerze fehlt noch),

???????????????????????????????Knopf (Mitte) und Kreisel (links)  und  mehrere Schalpins (unteres Bild) gedrechselt.

???????????????????????????????Diesen habe ich als Geschenk bekommen und gleich ausprobiert, toll!! 1000 Dank!

SchalpinGestern Nachmittag entstand dann noch dieser Kreisel und er funktioniert prima! Die dunklen Ränder bilden sich durch die starke Reibungswärme – erklärte mir der Künstler.

Kreisel 1Holz ist ein so vielseitiges Material und mit diesem wunderbaren  Hobby werden wir bestimmt noch viele weitere Ideen verwirklichen. Geplant wird hier schon eifrig.

Kartoffel9Der wöchentliche Blick auf die Kartoffel-Pflanzaktion zeigt viel Grün und  keine neuen
Schnecken-Fraßspuren (offensichtlich haben sie etwas Besseres gefunden).

Herz

-lich Willkommen

liebe Angie hier in der Runde und zu Hause! Wünsche euch einen reibungslosen Umzug über den großen Teich.

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Norweger-Handschuhe …

… könnte man im Moment gut vertragen.

Norweger Handschuh

Vor gut fünf Wochen habe ich mir auf einem Bauernmarkt in Raesfeld diese wunderschönen, von einer sehr netten niederländischen Dame handgestrickten Handschuhe  gekauft.

Männer singen

Bei ähnlichen Wetterbedingungen (es war sogar noch kälter) haben wir uns spontan  auf gemacht (nur mit Handy-Kamera ausgestattet). Viele traditionell gekleidete Handwerker haben ihr Können vorgestellt. Mit der freundlichen Niederländerin,  habe ich mich eine ganze Weile so gut  unterhalten. Sie hat mich sehr ermuntert und motiviert.

Spinnen FrauIn sämtlichen Farben aus z.T. handgesponnen Garnen hat sie all diese wunderschönen Sachen gestrickt. Mein absoluter Lieblings-Stand!

SpinnenLandwirte haben ihre Tiere, Trecker und sonstigen Gefährte ausgestellt.

FeuerwehrSchon seit ein paar Jahren haben wir diesen Hobby-Drechsler auf verschiedenen Märkten begeistert bei seinem Tun beobachtet. Es ist unglaublich, wie er aus einem groben Stück Holz ein ebenmäßiges und feines Objekt herausarbeitet.


Von so einer Drechselmaschine träumen meine zwei Männer schon lange und nun ist dieser Wunsch in Erfüllung gegangen. Und was soll ich sagen, auch mein Mädel ist infiziert worden.

Drechseln

Drechseln

Sobald die Sonne ein wenig mitspielt, gibt es Bilder, was die beiden bisher schon alles gedrechselt haben.
Ich habe auch etwas Schönes bekommen, worüber ich mich sehr gefreut habe!!

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Zitronenkuchen en miniature …

…  schmeckt auch mitten in der Woche!

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Es sind noch einige Zitronen vom Holunderblüten-Gelee übrig und so gibt es heute:

Zitronenkuchen

Für eine kleine Form con ca. 16 cm Ø braucht man:

110 g Butter
90 g Zucker
1 Pr. Salz
1 Msp. Vanille
2 Eier
150 g Mehl ( 1/3 Vollkorn , 2/3 Typ 405)
1 gehäuften TL Backpulver
ein wenig Milch
1 ungespritzte Zitrone (Saft und abgeriebene Schale)
Puderzucker
ein wenig Rhabarber-Möhren-Orangen-Marmelade
Butter und Paniermehl für die Form

Zubereitung:

Die Butter mit dem Mixer cremig rühren und anschließend Zucker, Salz und Vanille unterrühren, bis sich der Zucker aufgelöst hat. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180°C vorheizen (U/O-Hitze).
Die Eier einzeln zugeben und mit der abgeriebenen Zitronenschale ebenfalls unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit einem kleinen Schuss Milch sehr zügig unter die Creme rühren.

Vor mehreren Jahren habe ich erfahren, dass Rührkuchen so heißt, weil er VOR der Mehlzugabe lange gerührt wird, das Mehl selbst aber nur kurz untergerührt werden soll, damit der Kuchen später locker und nicht zäh wird.

Den Teig in eine gebutterte und mit Paniermehl ausgestreute Form füllen und ca. 45-55 Min. auf mittlerer Schiene backen. Ich teste immer mit einem Holzstäbchen.

Den warmen Kuchen mit dem Zitronensaft beträufeln und vollständig auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit eine Tasse Zuckerguss aus Puderzucker und ganz wenig Wasser (oder, wer es besonders zitronig mag, Zitronensaft) herstellen. Die zart gelbe Farbe habe ich durch Zugabe eines TL der Rhabarber-Möhren-Orangen Marmelade erreicht, geht aber sicher auch mit etwas LM-Farbe. Den Guss über den Kuchen geben und evtl. noch verzieren.
Schmeckt lecker zitronig!

???????????????????????????????Ein Willkommens-Stückchen für wollkitty, die  über´s Spinnen, Stricken und Backen schreibt und für die strickende und häkelnde Wollglueck.

???????????????????????????????Eine der letzten Pflanzenfärbungen habe ich mit gelbem Ginster erzielt. Ein warmes, zartes Gelb und ein helles Oliv.
Viele verschiedene Wollen liegen hier noch, von kräftigem Rot, Altrosa  über Rost, Orange bis zu Gelb und Grüntönen. Aber entweder war kein rechtes Licht zum Fotografieren da oder ich war unterwegs. Somit wartet hier eine Farbwelle auf den rechten Moment ins Bild gerückt zu werden.

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Warme Socken …

… gehen ja im Moment wieder richtig gut!

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Da machen es mir die augenblicklichen Temperaturen doch leicht und die  von meiner Tante gestrickten Socken kommen Ende Juni nicht unpassend daher.

???????????????????????????????Schon vor längerer Zeit entstand dieser Strang – mit Säurefarben gefärbte, Schurwolle aus dem Fundus. Die beiden Paare rechts und links außen sind aus dem gleichen Material. Rechts ebenfalls mit Säurefarben und links mit Pflanzen gefärbt.

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Nur ein kleiner Rest ist übrig geblieben, von der gelb-grünen noch weniger. Es waren
jeweils weit weniger als 100g.

???????????????????????????????Diese beiden Paare hat Tantchen uns aus gekaufter SoWo gestrickt (könnte Regia sein).

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Die 5 netten Mitbringsel wurde gerecht in unserer Familie aufgeteilt (v. re. n. li.):
Tochter, meine, Sohn, Mann, meine🙂

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Wegen des Nadelbruchs einer meiner Holz-Stricknadeln ruht hier zur Zeit die Arbeit. Ich habe schon einmal berichtet, dass ich während diverser Wartezeiten meist mit  irgendeiner Nadelarbeit beschäftigt bin. In einem unbeobachteten Augenblick muss sich kurz  vor der Abfahrt wohl eine  Schul  Einkaufstasche  ;-) schwungvoll auf den Nadeln niedergelassen haben. Selbst schuld, hätte ich ja besser wegpacken können – dummerweise bekommt man die Nadeln nicht einzeln.

???????????????????????????????Dafür ist das runde Kissen nun fast fertig und hier wurde eifrig Obst zu leckerem Brotaufstrich verarbeitet. Womit kombiniert ihr Erdbeeren?

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Von Blumen und …

… Zecken

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Jakobsleiter

Drei hungrige Blutsauger habe ich diesmal von meinem Blumengarten-Rundgang mitgebracht. Zum Glück leben wir hier nicht in einem Zeckenrisikogebiet, es genügt die Dinger zu entfernen, die Stelle zu desinfizieren und zu beobachten. Wir lernen jeden Tag!

Die Jakobsleiter habe ich aus unserem alten Garten mitgenommen und sie hat sich schon fleißig vermehrt. Im Moment stehen sie noch zwischen den Rosen.

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Englische Rose

Diese Rosen haben den Umzug auch unbeschadet  mitgemacht. Die weiße hat eher zarte und viele wunderbar duftende Blüten, die zwei roten (arg zurück geschnitten) dagegen sind üppig und blühen sehr lange.

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Kletterrose

Dann habe ich doch noch einen letzten roten Mohn zwischen all den Gräsern und hoch aufgewachsenen Stauden entdeckt. Mohn gefällt mir in jeder Wachstumsphase, ob es die geschlossene, stachelige Knospe, die prächtig leuchtende Blüte oder später, die harte Kapsel ist.

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Mohn

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Mohnkapsel

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Storchenschnabel

Der violette Storchenschnabel wuchs schon hier, bevor wir einzogen. Mal da, mal dort kommt er zum Vorschein. Im Laufe der Zeit möchte ich die Blumen ein wenig der Farbe
nach zusammen pflanzen.

Diese orange Mohn sucht sich an der Straßenseite immer wieder und unermüdlich neue Plätze zum Aufblühen aus – zwischen den Mauerritzen, auf dem Gehweg und hier und da im Beet. Ich mag dieses leuchtende Orange, eine sonst seltene Farbe im Garten.
Ein paar Blüten habe ich für heute herausgesucht, bald kommen mehr…

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gefüllter Wildmohn

Kurt kam zwischendurch vorbei und forderte seine regelmäßigen Streicheleinheiten ein.

???????????????????????????????`Radfahren´mit den Vorderbeinen ist bei ihm eindeutig ein Zeichen höchsten Genusses.

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Zum Schluss wieder ein Bild vom Stand der Kartoffel-Pflanzaktion.
Bisher von Schnecken verschont geblieben, hat sich unter ein paar von ihnen scheinbar herumgesprochen, dass es hier etwas Leckeres zu futtern gibt. Abwarten, ob einsammeln hilft.

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kcüR-Blick …

…  auf die vergangenen Tage!

Über das Interesse und die Fragen zum Begegnungs-Gottesdienst habe ich mich sehr gefreut!
An der einen oder anderen Stelle hatte ich schon kurz erwähnt, wie  der Samstag Abend verlaufen ist. Es ist natürlich jedes Mal viel zu tun und viele Hände helfen mit, es wird geprobt und geplant und doch ist da immer noch dieses kleine Bisschen Aufregung. Gut so!
Die Anspannung fällt dann mit den ersten Takten der Musik einfach von mir ab und alles geht seinen Weg. Es ist schön die vertrauten Gesichter zu sehen, aber auch neue Besucher kommen jedes Mal dazu und motivieren uns weiter zumachen.
Ab der nächsten Woche starten dann die Vorbereitungen für den 4. Begegnungs-Abend
am 28. September. Ich werde berichten.
Das Bild gibt die Stimmung dieser Abende sehr schön wieder, wie ich finde (es ist allerdings nicht von letzten Samstag).

NdoK

♦♦♦♦

Mittwoch bekam ich von einer lieben Freundin dieses riesige Sieb mit gerade geernteten Erdbeeren aus ihrem Garten! Aber das war nicht alles, noch 3 weiter Körbchen hatte sie für Freunde zum Verschenken schon bereit gestellt. Danke, du Liebe!!

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Dann wartet da noch jemand auf das Rezept für das indische Pirni, das, seitdem ich es in einem Kochkurs von einer Inderin gelernt habe, zu einer unserer vielen Lieblingsnachspeisen zählt. Und zum Pirni passen die Erdbeeren hervorragend.

Zutaten:

  • 350 ml Milch
  • 150 ml Sahne
  • 3 EL Milchreis (gemahlen)
  • 2 EL Zucker
  • 2 EL gemahlenen Mandeln
  • 2 EL Kokosraspel
  • 1 Msp. Vanille
  • 3 Kardamomkapseln

Zubereitung:

Die Kardamomkapseln öffnen und die kleinen braunen Körnchen mahlen.

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Das geht sicher auch mit einem Mörser, aber ich lege sie zusammen mit dem Reis in unsere Getreidemühle.

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Auf recht kleiner Stufe wird der Reis gemahlen. Dabei steigt schon der Duft von Kardamom  in die Nase.

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Den Reis mit Kardamom, Vanille und Zucker wird dann mit etwas kalter Milch angerührt.
Die Restliche Milch und Sahne wird in einem Topf zum Kochen gebracht.

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In der Zwischenzeit habe ich die Mandeln gemahlen. Natürlich klappt es auch mit fertig gekauften, aber da ich diese alte Mandelmühle noch aus Kindertagen kenne und von meinen Eltern bekommen habe, gab es wieder einmal etwas für die Armmuskulatur zu tun.

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Der angerührte Reis wird nun zur heißen Milch gegeben und zügig gerührt. Das Ganze dickt recht schnell an (den Herd kleiner stellen). Anschließend kommen noch Mandeln und Kokosraspel dazu.

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Alles noch 5 Min. ganz leicht köcheln lassen, umrühren nicht vergessen, und schon
ist das Pirni fertig. Ich streue immer noch ein paar grobe Mandelstückchen drüber.
Obst oder Kompott dazu, und schon hat man ein leckeres kleines Mittagessen.

??????????????????????????????? ♦♦♦♦

Last but not least begrüße ich Meli, die ihre kreative Ader gerne zeigen und mit anderen teilen möchte und Mela, bei der es Genähtes, Gesticktes, Gehäkeltes und vieles mehr zu sehen gibt.

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Was ich schon lange einmal ausprobieren wollte …

ist das Färben mit Lupinen.

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Letzte Woche, als ich abends hier und dort noch ein `bisschen´😀 Unkraut zupfen wollte, kam ich mit plötzlich vor wie Rotkäppchen. Zuerst hatte ich die eine Hand voller, sich wild wuchernd verbreitender Quecke, als ich zwischen all dem Ackerschachtelhalm entdeckte (der sich zum Glück recht einfach ausmachen lässt). Es zog mich immer tiefer in den Garten, stets auf der Suche nach weiteren Grünzeugs, was dort nicht sein soll. In der einen Hand und aus Mangel an Holzfällerpranken unter den Arm geklemmt also Quecke & Co. , in der anderen Schachtelhalm. Als ich dann wirklich nichts mehr tragen konnte (ja, ich hätte natürlich einen Eimer mitnehmen können), ging es zurück …. vorbei an den langsam verblühenden Lupinen.

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Und da ich schon oft von dem ganz besonderen blau/türkis dieser Pflanze gelesen habe,  habe ich kurzerhand beschlossen, sie auch gleich mitzunehmen. Das war meine Beute dieses Abends. Links oben der Schachtelhalm und in der Mitte die blauen Lupinen.

Und hier nun die einzelnen Färbungen:
Zuerst ein kleiner Teststrang gefärbt mit den Stielen der Blüten. Ein zartes Lindgrün auf der Trecking, 6-fach, bebeitz mit Alaun.

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Dann tatsächlich ein bislang noch nicht erlebtes türkis aus einer einzigen Färbung!
Nur die violetten Blüten ausgekocht auf der gleichen Wolle, gleiche Vorbehandlung.
Ich bin hin und weg. Der Strang bleibt bei mir.

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Der nächste Versuch, gleiche Beize aber diesmal mit der Ecco (Merino) von Zitron ein ganz anderes Ergebnis. Die Stiele und Blätter der Pflanze ergaben ein sattes Zitronengelb und die Blüten verliehen der Wolle diesmal ein kräftiges Lindgrün.

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Die Ecco habe ich zum ersten Mal bestellt und bin färbetechnisch sehr begeistert. Sie nimmt die Pflanzenfarben gut auf und ist schön weich. Vielleicht wird im Herbst ein Tuch daraus.

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Hier noch einmal alle 4 Färbungen zusammen. Ist das nicht eine Vielfalt?!

???????????????????????????????Vielen Dank für eure Nachfragen zum Begegnungs-Gottesdienst, es war soooo schön!!!
Alles hat geklappt wie am Schnürrchen, Halsschmerzen bei der einen und Lampenfieber beim anderen waren verflogen, der Roller ist nicht umgefallen und hat auch keinen Tropfen Öl verloren, der Beamer ist nicht abgestürzt, niemand hat sich versungen, es war toll!
Mich würde mal interessieren, ob es in eurer Gegend ähnliche Veranstaltungen gibt.
Kommt gut in die Woche und hoffentlich überstehe ich die nächsten Tage (nicht mein Wetter!)

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Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen …

… oder – für dieses `Außen´ gibt es nirgends ein `Innen´.

Sämtliche Läden in der Stadt habe ich schon abgeklappert, aber ganz offensichtlich sind runde Kissen momentan absolut out.  Vielleicht hat  Muttern noch ein altes für mich, anderenfalls  muss ich tatsächlich eins (oder besser gleich 2) bestellen.
Gehäkelt habe ich es aus der gleichen  pflanzengefärbten Wolle wie schon die Decke und
das Granny-Kissen. Hier komme ich also im Moment nicht weiter, mein Socken-Drama wurde inzwischen an den Niederrhein entführt und das Mohair-Großprojekt ist wegen Nadelbruch derzeit auch stillgelegt. Hm.

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Aber zum Glück gibt es in diesem Haushalt ja nie Wollmangel und so entsteht gerade, der Witterung entsprechend, eine Art bunte Blumenwiese aus Baumwolle im Miniaturformat ….

Nicht vergessen zu sagen möchte ich heute:

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-lich

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liebe Brigitte!

Bei ihr gibt es  `Allerlei´wunderschöne  Tier- und Natur-Aufnahmen und auch so manche tolle Erklärung zu Bräuchen, die ich bislang gar nicht kannte.

Damit für weitere Arbeiten (und die Weihnachtsmärkte) ausreichend gefärbte Wolle da ist, köcheln Birke, Ginster, Lupine und Blutpflaume in der Färbeküche natürlich auch stetig vor sich hin.

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Dann ist beim Aufräumen auch wieder etwas Vermisstes zu Tage gekommen! Aus diesem Heft stammt die Anleitung für die, aus pflanzengefärbter Wolle gehäkelten  Wimpel.
Das Heft ist bereits vom Jahresbeginn, aber vielleicht noch im Zeitschriftenhandel oder der Bücherei erhältlich. Es enthält viele Projekte, die einfach nachzuarbeiten sind.

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„Mami, was tun die Menschen da?“

…hörten wir gestern nachmittag ein Kind  fragen, als es mit seinen Eltern auf dem  Rad an der Wiese entlang fuhr.
Die Antwort haben wir leider nicht mehr mitbekommen, haben uns aber ein paar Möglichkeiten ausgedacht:

  • das frage ich mich auch!?
  • Strafarbeiten!!
  • Die üben noch!

O.k., es war recht beschwerlich, und für die andere Seite müssen wir uns noch irgendetwas einfallen lassen, aber  bis hierher haben wir es   geschafft, unsere allererste Heuernte  unter Dach und Fach zu bringen.
Hoffentlich ist wirklich alles trocken genug gewesen – im Winter werden wir es dann sehen.

???????????????????????????????Nach dem Schneiden zuerst flach liegen lassen, dann Reihen geharkt, gewendet, gewendet,

??????????????????????????????? nochmals gewendet und dann Reihe für Reihe in großen Raschelsäcken verstaut.

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Auf die Idee, Handschuhe beim Stopfen anzuziehen bin ich leider erst etwas spät gekommen, aber gut, ich bin weder Handcreme-Model noch Chirurg. Schon alles fast wieder verheilt  ;-)

???????????????????????????????Dann alle Säcke einsammeln und zum anderern Ende schleppen und die Kinder durften Türme bauen. Gut nochmal so viel lagert schon unter Dach.

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???????????????????????????????Pünktchen kam auch gleich angetrabt und musste doch mal schauen, was das Menschenvolk da so treibt. Nix da, das ist erst für später.

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Guckt mal, unser Futter kann fliegen!

Erste Heuernte

Ich überlege mir dann immer, dass uns diese Arbeit den Weg in die Muckibude ( den Muskelkater aber leider nicht) erspart.

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Viele anstrengende, schöne aber auch nachdenkliche Momente.
Beim alleine auf der Wiese Arbeiten hatte frau viel Zeit zum Denken:
was, wenn das alles hier jetzt unter Wasser stünde, wohin mit den Tieren, alles, was erst vor kurzer Zeit so mühsam renoviert wurde mit schlammigem Wasser bedeckt wäre, ein paar Sachen mitnehmen, die Türe zuschließen und gehen, nicht wissen, was kommen wird.
Bewundernswert, wie die Menschen, für die das Wirklichkeit ist, gemeinsam anpacken und nach vorne blicken. Sie sind wahre Vorbilder!

♦♦♦♦

Dann bin ich ja noch eine Erklärung zu den letzten Glückstreffern u.a. von der Sperrmüllbörse schuldig.
Angefangen hatte es damit, das Sohnemann beim Altpapier Wegbringen von Weitem dieses Prachtstück entdeckt hatte. Nie hatten wir damit gerechnet, es am Tag der Börse tatsächlich zu bekommen. Die Kinder hatten ihr Taschengeld zusammengesucht und sie hatten Glück.

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Jetzt schrubben und spachteln sie und überlegen, welche Farbe es später haben soll.

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Meine Schätze sind diese alten Fahrkartenschilder, Suppenterine und Vase, Glaskugeln sowie der kleine Biertisch, auf dem alles liegt.

???????????????????????????????Dann noch der riesige Tonkrug, der Stickrahmen, die Häkeldecken und sogar der Deckchair.
Alles wurde beim Wertstoffhof zum Entsorgen abgegeben – wie gut, dass die Arbeiter dort so ein Gespür für schöne Dinge haben und sie zur Seite legen. Der Erlös der Börse kommt jedes Mal einer karitativen Einrichtung zu Gute.

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Noch ein altes Buch von 1924 brachte meine Tante kürzlich vorbei, von einem alten Herrn (den ich gar nicht kenne), der früher selber Schafe hielt und sich freut, wenn das Buch bei uns einen Platz findet. In die Schrift muss ich mich erst ein wenig hineindenken aber die  Schautafeln sind selbst erklärend.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Und dann waren da ja auch noch die Kartoffeln (unglaublich, wie schnell doch so eine Woche vergeht). Der nachlassende Regen hat das Wachstum offenbar etwas gebremst, aber sonst scheint alles im grünen Bereich zu sein.

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